Lebensqualität durch Nähe
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LQN: LebensQualität durch Nähe

LebensQualität durch Nähe in Baden-Württemberg

Die Zukunft der Gemeinde in den Händen ihrer Bürgerinnen und Bürger

Ein Projekt zur nachhaltigen Sicherung der Lebensqualität in ländlichen Gemeinden.

Der Ländliche Raum steht vor großen Herausforderungen:

Der demographische Wandel, die Verlagerung von Arbeitsplätzen und der Rückzug der örtlichen Grund- und Nahversorgungsangebote wie z.B. Lebensmittelläden, Post- und Bankfilialen bis hin zur medizinischen Versorgung, stellen die Kommunen zunehmend vor Probleme. 

Diese Entwicklung bedroht die Lebensqualität der Menschen – denn Lebensqualität hat mit Nähe zu tun: der Nähe zum Arbeitsplatz, zur Schule, zum Kaufmann, zum Arzt…

Je mehr „Träger der Lebensqualität“ in einer Gemeinde (noch) vorhanden sind, desto höher ist die Lebensqualität.

Nahversorgung Lebensmittel Post Bank Medizin ...

"Die Zukunft der Gemeinde in den Händen ihrer Bürgerinnen und Bürger"

Stellt man sich die Frage, wer eigentlich verantwortlich ist für die Lebensqualität und das Klima in einer Gemeinde, wird schnell deutlich, dass es die Bürgerinnen und Bürger selbst sind, denn sie entscheiden mit ihrem Engagement und mit ihrem Verhalten, welche „Träger der Lebensqualität“ es auch in Zukunft noch in ihrer Gemeinde geben wird.

Die Ziele von "Lebensqualität durch Nähe"

„Lebensqualität durch Nähe“ ist ein Projekt zur langfristigen Sicherung der Lebensqualität in Gemeinde und Region. Es stärkt die Eigeninitiative der Bürgerinnen und Bürger und motiviert sie zum Engagement für ihre Gemeinde.  

Das Projekt hat folgende Ziele: 

  • Bewusstsein und Sympathie für die Träger der örtlichen Lebensqualität zu erzeugen.
  • Ein verstärktes „Wir-Gefühl“ für Dorf, Gemeinde, Pfarrei und Region zu entwickeln.
  • Lehrstellen und Arbeitsplätze vor Ort zu sichern und zu schaffen.
    Ein Klima des Vertrauens zwischen regionalen Anbietern und Nachfragern aufzubauen.
  • Kaufkraft am Ort zu binden und die Wertschöpfung im Ort bzw. in der Region zu verstärken.
  • Bewusstsein für Nachhaltigkeit und ganzheitliche Entwicklung zu fördern.

 

 

Der Projektaufbau

Das Projekt besteht aus drei Bestandteilen:

Das Zukunftspanorama - eine aktivierende Bürgerbefragung (optional)

Das Zukunftspanorama bringt ein Zustandsbild über das Klima in der Gemeinde, die Strukturen und Rahmenbedingungen, mögliche Engpässe und den Bewusstseinsstand in der Bevölkerung.

Es schafft eine einheitliche Diskussionsgrundlage auf Gemeindeebene über

  • Entwicklungsmöglichkeiten und Zukunftschancen
  • Veränderungen / Verbesserungen der Rahmenbedingungen
  • Maßnahmen im Bereich des Produkt- und Dienstleistungsangebotes


Der Bewusstseinsbildungsprozess

Ein wesentlicher Bestandteil des Projektes ist die Bewusstseinsbildung für den Zusammenhang zwischen Lebensqualität und Nähe:

Um wirklich Einrichtungen und Strukturen in Gemeinden langfristig zu erhalten reicht es nicht aus, wenn einige wenige Idealisten sich engagieren. Nur wenn möglichst viele erreicht werden und gemeinsam an einem Strang ziehen, kann die Lebensqualität für alle gesichert werden.

Deshalb spielt die Öffentlichkeitsarbeit im Projekt eine sehr wichtige Rolle. Es werden zahlreiche Umsetzungshilfen und Kommunikationsmittel eingesetzt, die vom kleinsten Kindergartenkind bis zur ältesten Mitbürgerin möglichst alle Menschen in der Gemeinde ansprechen und einbinden.

Die Bürger/innen werden in ihrer Eigeninitiative gestärkt und motiviert, sich für die Lebensqualität in der Gemeinde zu engagieren.

Entwickeln und Umsetzen von konkreten Projekten

Um einen reibungslosen Ablauf zu ermöglichen, hat das Projekt eine klare Struktur und einen übersichtlichen Aufbau.

Über einen Zeitraum von ca. 1,5 Jahren begleiten Sie unsere qualifizierten und erfahrenen Projektbetreuer bei der Umsetzung. Unter ihrer Moderation bilden die Bürger/innen ein Kernteam, das das Gesamtprojekt steuert, sowie verschiedene themenorientierte Projektgruppen. Beispiele aus anderen Projektgemeinden unterstützen die Teams und Projektgruppen in ihrer Arbeit. 

„LebensQualität durch Nähe“ ist auf Selbstorganisation angelegt: nach der Projektübergabe arbeiten die Projektgruppen und das Kernteam selbständig weiter.

Vernetzung und Erfahrungsaustausch

Um das Projekt in den Gemeinden auch langfristig zu unterstützen und mit neuen Impulsen zu beleben, gibt es eine Vernetzung mit anderen Gemeinden, in denen der Erfahrungsaustausch und das gegenseitige voneinander Lernen im Vordergrund stehen. 

Außerdem werden bei regelmäßigen Treffen aller Gemeinden, die bereits das Projekt „Lebensqualität durch Nähe“ durchgeführt haben – sogenannten „LQN-Foren“ -  besonders innovative und zukunftsfähige Projekte vorgestellt, die dann in die eigene Gemeinde übertragen werden können – das Rad muss ja nicht immer neu erfunden werden.


Unterstützung durch SPES-Zukunftsmodelle

Angepasst an Ihre Gemeindegröße bieten wir Ihnen komplette „Erfolgspakete“ bestehend aus Betreuungszeiten und Umsetzungshilfen. Wir ermöglichen den Erfahrungsaustausch unter allen Projektgemeinden zum Kennenlernen von besonders innovativen und zukunftsfähigen Projekten.


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