Innovative barrierearme Wohnformen mit Betreuungsmöglichkeit für ältere Menschen zur Belebung der Ortszentren

Pflegewohngruppe Eichstetten

Gerhard Kiechle,
Bürgermeister a. D.
Eichstetten am Kaiserstuhl

 

"Vor allem die Gemeinden im ländlichen Raum stehen vor großen Herausforderungen durch den demographischen Wandel. Es geht darum, die Dorfgemeinschaft neu zu entwickeln bzw. zu beleben durch solidarische Projekte in bürgerschaftlicher Verantwortung bzw. Mitwirkung. Wir brauchen ein lebendiges Miteinander der Generationen."

 

Betreuung und Pflege in der Gemeinde
Betreuung und Pflege in der Gemeinde Eichstetten
Betreuung und Pflege in der Gemeinde Eichstetten
Betreuung und Pflege in der Gemeinde Eichstetten
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ALT WERDEN IN VERTRAUTER UMGEBUNG

Das Dorf übernimmt den Generationenvertrag

Pflegewohngruppen und andere innovative Wohnformen für Menschen im Alter

Projekt Alt werden in gewohnter Umgebung

Alt werden in vertrauter Umgebung

Ziel in diesem Zukunftsmodell ist es, dass ältere, hilfe- und pflegebedürftige Menschen in der gewohnten Umgebung – im Dorf oder Stadtteil – bleiben können.

Gerade bei Demenz oder umfassender Pflegebedürftigkeit ist es nicht immer möglich, sie ambulant bei sich zu Hause zu betreuen und zu pflegen. Auch die Unterbringung in einem Haus für Betreutes Wohnen stößt bei fortgeschrittener Demenzerkrankung und hohem Pflege-und Betreuungsaufwand an ihre Grenzen.

 

Pflegewohngruppen

Mit der Einrichtung einer Pflegewohngruppe für 8 - 12 Bewohner kann den Menschen das „alt werden in gewohnter Umgebung" auch im Pflegefall ermöglicht werden. 

Die Betreuung und Pflege rund um die Uhr erfolgt in geteilter Verantwortung durch engagierte und geschulte MitarbeiterInnen und durch die örtliche Sozialstation, die die medizinische Behandlungs- und Fachpflege übernimmt. Auch Angehörige und ehrenamtlich Engagierte wirken im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit. 

Das Leben in der Pflegewohngruppe orientiert sich am täglichen Leben in einem großen Haushalt, d.h. die Bewohner/innen können mitkochen, putzen, Wäsche waschen, im Garten arbeiten usw. soweit es ihnen selbst noch möglich ist.

 

Bedeutung für die Gemeinden

Pflege- und Hilfeeinrichtungen vor Ort sind angesichts des demographischen Wandels auch gerade für die kleineren Gemeinden zunehmend wichtige Infrastruktureinrichtungen. Außerdem entstehen damit vor allem für Frauen flexible und familienfreundliche Arbeitsmöglichkeiten, günstigere Pflege- und Betreuungsentgelte und ein Wertschöpfungseffekt in der Kommune.

Beispiele:

In Eichstetten am Kaiserstuhl ist dieses Projekt verwirklicht. Andere Orte befassen sich mit ähnlichen Konzepten.

 

www.eichstetten.de /bürgergemeinschaft e.V.

 

Umsetzung/Resourcen/Zeitbedarf/Finanzen

Die Umsetzung erfolgt in Arbeitskreisen und Projektgruppen mit BürgerInnen unter Einbeziehung aller örtl. Verantwortlichen aus den verschiedenen Bereichen (Kommune, Kirchen, Vereine usw.)

Es sind unterschiedliche Vorgehensweisen möglich, die den Zeitbedarf beeinflussen. Ca 1 – 2 Jahre Zeitbedarf

Benötigt werden Räume, Projektbegleitung, Informationsmaterial, ggfls. Investitionsmittel

Die Finanzierung erfolgt durch Leistungsentgelte, sowie Beiträge, Zuschüsse und Spenden (abhängig von der Organisationsstruktur)

 
Unterstützung durch SPES-Zukunftsmodelle

Auch dieses Zukunftsmodell wird unter Einbeziehung aller örtlichen Verantwortlichen aus den Bereichen Kommune, Kirche, Vereine, Sozialstation usw. gemeinsam entwickelt und umgesetzt.

Die Mitarbeiter/innen werden für ihre Arbeit qualifiziert und nehmen regelmäßig an Fortbildungen und Supervision teil.

Wir unterstützen Sie in konzeptionellen, rechtlichen, finanziellen und leistungsrechtlichen Fragen.