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Pro - Lebensqualität - Gemeinden

Bürgermeister Ströbele präsentiert Verlauf und Ergebnisse von Lebensqualität durch Nähe

Brüssel interessiert sich

Großer Tag am 1. Juli 2009! In der Landesvertretung Baden-Württemberg präsentierten die Gemeinden unter großer Aufmerksamkeit eines illustren Publikums ihre Bemühungen, in den kleinen Gemeinden die Lebensqualität durch Nähe zu erhalten und nachhaltig zu sichern.

Projektkoordinator Roland Ströbele, Bürgermeister von Bärenthal, schilderte Verlauf und Ergebnisse. Dienstleister Pius Widmer erläuterte die Ausstellungstafeln.

 

Visionen werden entwickelt

Im Februar 2008 fand in Irndorf, Landkreis Tuttlingen, ein Symposium statt. Gemeinsam mit den Vorarlberger Partnergemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder wurden nicht nur zurück geblickt, sondern die erworbene Sozialkompetenz herausgehoben und Visionen für zukunftsfähige Kommunen entwickelt.

 

Projekt ProLebensqualität

Die 5 Gemeinden Bärenthal, Beuron, Buchheim, Irndorf und Schwenningen haben zusammen mit den Vorarlberger Gemeinden Altach, Götzis, Koblach und Mäder ein grenzüberschreitendes Entwicklungsnetzwerk „Pro Lebensqualität“ gebildet. Die Gemeinde Obernheim aus dem Zollernalbkreis beteiligte sich als weiterer Kooperationspartner.

Unterstützt wurde dieses Projekt in den Jahren 2004-2007 durch das EU-Programm interreg-III A in der Region Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein.

Die Projektziele waren:

  • Bildung und langfristige Förderung des Sozialkapitals
  • Erfahrungsaustausch und Kooperation im Sozial-und Gesundheitsbereich
  • Identifikation mit der Region als gemeinsamer Lebensraum
  • Nachhaltige Sicherung der Lebensqualität in Gemeinde und Region

 

Im Rahmen dieses Gesamtprojektes wurde u.a. ein Nachbarschaftshilfeverein nach dem Modell „Hilfe von Haus zu Haus“ in den Gemeinden gegründet. Das Besondere: Hier wurden Grenzen überwunden, der Verein erstreckt sich über zwei Regierungsbezirke (Freiburg und Tübingen).

Nach anfänglichem Abtasten lief die Arbeit ab 2006 richtig an. Frauen wurde zu einem sonst im strukturschwachen Gebiet nicht möglichen Nebenverdienst verholfen. Dabei ist die Hilfe verortet, vertraute Personen gewähren sie. Neben einer zentralen Geschäftsstelle gibt es in jeder Gemeinde nun Ansprechpartnerinnen.

Helferin im Einsatz
Pro-Lebensqualität Helferin im Einsatz

Bitte lesen Sie, welche weiteren innovativen Projekte in „Pro Lebensqualität“ umgesetzt wurden in den Bilddokumentationen 1 und 2

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