GREEN DEALS
global gedacht - lokal gemacht

 


Hauptziel des Projektes: 
Stärkung des Klimaschutzes durch die konkrete Umsetzung von Projekten und Maßnahmen auf lokaler und regionaler Ebene

  • Durchführung von GREEN DEALS-Gemeindeprozessen in 5 Pilot-Gemeinden 
    (2 DE, 2 AT, 1 LIE). Damit werden möglichst Viele zum Engagement in Klimaschutzteams und Projektgruppen aktiviert: Bürgerinnen und Bürger, Kommune und Kirche, Firmen und Institutionen, Bildungseinrichtungen, Vereine und Verbände. 
  • Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung, Nutzung unterschiedlicher Medien und intensive Öffentlichkeitsarbeit werden eingesetzt, damit möglichst alle EinwohnerInnen erreicht, sensibilisiert und dazu motiviert werden, ihren Alltag in allen Lebensbereichen klimafreundlicher zu gestalten.
  • Die örtlichen Klimaschutzteams werden für ihre Tätigkeit umfassend qualifiziert und können nach Ende der Projektlaufzeit selbständig weiterarbeiten. 
    Sie lernen, den Ist-Zustand zu analysieren,     Handlungsfelder zu identifizieren, und die Umsetzung von konkreten Projekten zu leiten.
  • Als Orientierung und Anregung werden Best-Practice- Projekte aus allen Partnerländern recherchiert und in einer Projektdatenbank aufbereitet. So können schnell und sehr effektiv Klimaschutzprojekte umgesetzt werden und führen zu Erfolgserlebnissen, die zur Umsetzung weiterer Maßnahmen anspornen. 
  • Fach- und PraxisexpertInnen können ebenfalls über die Datenbank gefunden und für die Unterstützung in der eigenen Gemeinde hinzugezogen werden. 
  • Zum Auftakt eines green-deals Prozesses wird in jeder Gemeinde mithilfe eines Klimaschutz-Radars der Ist-Zustand im lokalen Klimaschutz für jeden Lebensbereich bewertet. Daraus wird schnell ersichtlich, in welchen Lebensbereichen besonderer Handlungsbedarf besteht.
  • Die teilnehmenden Pilotgemeinden aus den drei Ländern werden untereinander vernetzt. Sie treffen sich bei „Multiplier-Events“, um sich über ihre Erfahrungen im Projekt auszutauschen und gegenseitig voneinander zu lernen. 
    Dabei lernen sie auch Best-Practice-Modelle aus den Partnerländern direkt vor Ort kennen und können sich von den Praxisexpert*innen, die diese Modelle selbst umgesetzt haben, inspirieren lassen-  immer nach dem Motto:
    „Nicht kopieren, sondern kapieren“

Prozessbegleitung im GREEN DEALS-Prozess durch SPES e.V.

Prozessdauer ca. 15 Monate, Beginn voraussichtlich Juni 2022

  • Auswahl, Motivation und Aktivierung, Begleitung und Beratung 
  • Schulung des Klimaschutz-Teams (Hintergrundwissen zu Klimaschutz; Kennenlernen von Best-Practice-Projekten aus DE, AT, LI; Teamarbeit, Leitung von Projektgruppen, Projektmanagement, Umgang mit Konflikten, erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit, u.a. m. (während des gesamten Prozesses, engpassorientierter Ansatz)
  • des Klimaschutz-Teams ((über die gesamte Projektlaufzeit hinweg)
  • Konzeption und Moderation des gesamten Prozesses, sowie von Impulsveranstaltung u.a. Veranstaltungen im Prozess
  • Durchführung und Auswertung des GREEN-DEALS-Radars
  • Durchführung einer Klimawerkstatt mit Schüler*innen
  • Durchführung von Klimadialogen
  • Durchführung einer transnationalen "Dorf-Uni" mit den Partnergemeinden aus DE, AT, LI (digitales Format mit Klimaschutz-Experten)
  • Bildung, Beratung und Begleitung von themenspezifischen Projektgruppen
  • Unterstützung für Öffentlichkeitsarbeit und Bewusstseinsbildung (während der gesamten Prozesslaufzeit)
  • Abschluss der Prozessbegleitung und Überführung in selbstverantwortete Strukturen

...